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Europarecht

Rechtsquellen

Die Rechtsquellen des Europarechts gliedern sich in Primärrecht (insb. EUV, AEUV, GRC) und Sekundärrecht (Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse; Art. 288 AEUV). Zentrale Examensklassiker: unmittelbare und mittelbare Anwendbarkeit von Richtlinien, richtlinienkonforme Auslegung nationalen Rechts, Rechtsfolgen unzureichender oder verspäteter Umsetzung (z.B. Staatshaftung; Art. 267, 263 AEUV). Streitstände etwa bei Umsetzung durch Verwaltungsvorschriften und überschießender Umsetzung.

Zu diesem Thema haben wir 8 Klausuren im Portal.

Klausuren zum Thema

JuS 2024Schwerpunktbereich

Schwerpunktbereichsklausur – Kartellrecht: Datenmacht – Kartellrecht 4.0

Die Klausur behandelt aktuelle Fragen des Kartellrechts im Kontext von Datenmacht und den Herausforderungen der Digitalisierung ('Kartellrecht 4.0'). Im Mittelpunkt stehen Probleme der Marktmacht im digitalen Raum sowie die Anpassung klassischer kartellrechtlicher Instrumente an neue Gegebenheiten. Ziel ist die Vertiefung der Kenntnisse in wettbewerbsrechtlichen Spezialfragen an der Schnittstelle zwischen Recht und digitalen Märkten.

Shazana Rohr· JuS 2024, 961· 240 Min Bearbeitung
Anwendungsbereich und Wirkung des Unionsrechts+1 weitere
JURA 2020Schwerpunktbereich

Flüchtlingsverteilung

In dieser Examensklausur wird die Rechtmäßigkeit des Beschlusses des Rates der EU zur vorläufigen Flüchtlingsverteilung, gestützt auf Art. 78 Abs. 3 AEUV, thematisiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ermächtigungsgrundlage und der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme, wobei die Nichtigkeitsklage Ungarns vor dem EuGH gegen den Ratsbeschluss im Mittelpunkt steht.

Nichtigkeitsklage (Art. 263 AEUV)Rechtsquellen Grundlagen des Europarechts+2 weitere
JURA 2017Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur im Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht

Die Klausur befasst sich mit der Vereinbarkeit der Richtlinie 2014/40/EU zur Regulierung von Tabak- und verwandten Erzeugnissen mit dem EU-Primärrecht. Zudem werden Fragen zum Einfluss völkerrechtlicher Übereinkommen, zur Klagemöglichkeit nationaler Institutionen und zu WTO-rechtlichen Aspekten und Rechtsschutzmöglichkeiten für Drittstaatsunternehmen thematisiert.

Thomas Giegerich· JURA 2017, 439
Grundlagen des EuroparechtsRechtsquellen +3 weitere
JURA 2015Schwerpunktbereich

Das EU-Missbrauchsverbot

Die Klausur behandelt das EU-Missbrauchsverbot anhand aktueller Konstellationen aus dem Bereich der neuen Medien, insbesondere am Beispiel von Amazon und Microsoft. Es werden relevante Aspekte wie die Abgrenzung zum Kartellverbot, die Definition und Ermittlung einer marktbeherrschenden Stellung sowie die Erzwingung unangemessener Bedingungen nach Art. 102 AEUV praxisnah diskutiert. Die Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen und die typische Argumentation innerhalb des AEUV stehen im Mittelpunkt.

Walter Frenz· JURA 2015, 1206
Grundlagen des EuroparechtsAnwendungsbereich und Wirkung des UnionsrechtsGrundfreiheiten: Überblick+2 weitere
JURA 2011Schwerpunktbereich

Übungsklausur Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht Zahnschmerzen mit dem Europarecht

Die Klausur behandelt grundlegende Fragestellungen des Europarechts, insbesondere das Vorlageverfahren, die ordnungsgemäße Formulierung von Vorlagefragen und die unmittelbare Wirkung von Richtlinien. Zudem wird das Zusammenspiel zwischen primärrechtlichen Grundfreiheiten und sekundärrechtlicher Harmonisierung thematisiert.

Vorabentscheidungsverfahren (Art. 267 AEUV)Grundfreiheiten: Überblick+2 weitere
JURA 2010Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur Europarecht Gerichtlicher Dialog und europarechtskonforme Rechtsfortbildung

In der Klausur geht es um die europarechtskonforme Auslegung nationaler Normen im Verbrauchsgüterkauf sowie um die unmittelbare Anwendung von Richtlinien und die Vorlagepflicht an den EuGH. Der Bearbeiter prüft zunächst die Zulässigkeit eines Vorabentscheidungsverfahrens, sodann die Rechtsgrundlage für einen Wertersatzanspruch zwischen Unternehmer und Verbraucher und abschließend die Auswirkungen einer Nichtvorlage auf europäisches und deutsches (verfassungs-) Recht.

Vorabentscheidungsverfahren (Art. 267 AEUV)Rechtsquellen +4 weitere
JURA 2009Schwerpunktbereich

Übungsklausur Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht Erbsenzählerei

Die Klausur behandelt die Voraussetzungen und Wirkungen einer EU-Verordnung im Kontext der Gemeinsamen Agrarpolitik, insbesondere die Prämienregelung für Eiweißpflanzen, sowie die Abgrenzung des Anwendungsbereichs und das Zusammenspiel zwischen EU-Recht und nationaler Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen die richtige Auslegung einer Verordnung, deren Anwendung durch nationale Behörden sowie die Rückforderung und Ausschluss von Prämien bei fehlerhaften Angaben.

Anwendungsbereich und Wirkung des UnionsrechtsRechtsquellen +3 weitere
JURA 2009Examensklausur1. Staatsexamen

Examensklausur ÖR Ius vigilantibus scriptum

Die Klausur behandelt die Voraussetzungen und Rechtsfolgen eines Anspruchs auf Aufhebung eines rechtswidrigen, belastenden Verwaltungsakts, insbesondere aus Anlass europarechtlicher Entwicklungen. Im Mittelpunkt steht das Wiederaufgreifen des Verfahrens nach § 51 VwVfG sowie eine Rücknahme nach § 48 I 1 VwVfG im Kontext gemeinschaftsrechtlicher Vorgaben. Der Sachverhalt thematisiert zudem Fragen der Gerätegleichheit, der Gleichbehandlung und der behördlichen Hinweispflichten.

Markus Ludwigs· JURA 2009, 226
Wiederaufgreifen des Verfahrens bei bestandskräftigen VerwaltungsaktenRücknahme und Widerruf von VerwaltungsaktenEröffnung des Verwaltungsrechtswegs+3 weitere
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Rechtsquellen in der Jurafuchs-Lernapp

In der Jurafuchs-App findest du interaktive Fälle zu diesem Thema — für Studium, Referendariat und Praxis. Anfangs verlinken wir die passenden Fälle redaktionell pro Klausur; mit Phase 2 erhält jede Themenseite hier eine eigene Auswahl.

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