Fortgeschrittenenklausur: Der konfliktgeladene iPod
ZJS 2015, 75 · Zivilrecht für Fortgeschrittene
Von Daniel Rodi
Ein siebzehnjähriger Kunde will von einem Elektronikfachhändler einen iPod kaufen, wobei sich durch einen Schreibfehler ein Streit über den Kaufpreis entwickelt. Die Kommunikation verläuft über mehrere Briefe, und der Kunde nimmt das fehlerhafte Angebot an, was zu Missverständnissen führt. Nach Erhalt des iPods verkauft der Kunde diesen an einen Dritten und verliert daraufhin das erhaltene Geld durch einen Unfall. Der Händler verlangt nun verschiedene Beträge vom Kunden, wodurch zentrale Fragen zum Minderjährigenrecht, zur Anfechtung, zur Wirksamkeit und Übermittlung von Willenserklärungen sowie zur Herausgabe und Schadensersatzpflicht aufgeworfen werden.
Schwerpunkte
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- Anfechtung der WillenserklärungKappungsgrenze beim Schadensersatz nach Anfechtung (§ 122 BGB)
- Anfechtung der WillenserklärungVertrauensschaden – Ersatz entgangenen Gewinns (§ 122 BGB)
- Anfechtung der WillenserklärungVerkehrswesentliche Eigenschaften einer Person
- GeschäftsfähigkeitKonkludente Einwilligung: Weitergabe Verkaufswunsch an Drittinteressenten
- GeschäftsfähigkeitVerhältnis zwischen § 108 Abs. 1 BGB und § 131 Abs. 2 BGB
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