Ein schlechter Deal
JA 2020, 87 · Zivilrecht für Fortgeschrittene
Von Dr. Oliver Mörsdorf, Jasmin Haslach
Im Sachverhalt geht es um den Kauf eines Grundstücks, das durch einen Irrtum des amerikanischen Geschäftsmanns D zum überhöhten Preis erworben wurde. D beauftragte seinen Assistenten R mit dem Kauf, wobei D irrig von einem unverbaubaren Seeblick ausging. Nach Entdeckung des Irrtums will D sich vom Vertrag lösen; K verlangt Vertragserfüllung oder Schadensersatz wegen entgangener Alternativverkäufe. Thematisch steht die Anfechtung der ausgeübten Innenvollmacht sowie Vertragsschluss und Vertretungsfragen im Mittelpunkt.
Schwerpunkte
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- Anfechtung der WillenserklärungKappungsgrenze beim Schadensersatz nach Anfechtung (§ 122 BGB)
- Anfechtung der WillenserklärungVertrauensschaden – Ersatz entgangenen Gewinns (§ 122 BGB)
- Anfechtung der WillenserklärungVerkehrswesentliche Eigenschaften einer Person
- Schadensersatz statt oder neben der Leistung (Leistungsstörungsrecht)Deckungskauf nach Mahnung vor Fristablauf – Voraussetzungen
- Schadensersatz statt oder neben der Leistung (Leistungsstörungsrecht)Verfrühter Deckungskauf nach Mahnung, vor Fristablauf – Anwendbarkeit
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