Referendarexamensklausur – Strafrecht: Mehr Schein als Sein: Corona-Impfung selbst gemacht
JuS 2023, 501 · Strafrecht für 2. Staatsexamen / Referendariat
Von Neubacher, Lindenberger

Die Klausur behandelt die strafrechtliche Einordnung von Eingriffen im Zusammenhang mit einer selbst durchgeführten Corona-Impfung. Schwerpunktmäßig werden die Abgrenzung eines Heil eingriffs und der Einsatz einer Spritze als gefährliches Werkzeug sowie die mögliche Lebensgefährdung und die Auslegung des § 224 I Nr. 5 StGB analysiert. Weiterhin wird die ärztliche Heilbehandlung als Körperverletzung und das Vorliegen eines Erlaubnistatbestandsirrtums geprüft. Besonders relevant ist zudem die Frage der Verhältnismäßigkeit einer Durchsuchungsanordnung und das Erfordernis einer Anhörung im Zusammenhang mit Gesundheitszeugnissen.
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- Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGBKörperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung
- Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGBDas Leben gefährdende Behandlung (§ 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB) (Einführung)
- Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGBFahrt auf der Motorhaube – Einsatz eines Kraftfahrzeugs als gefährliches Werkzeug?
- Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGBEinsatz eines Autos als gefährliches Werkzeug („Zecken-Fall“)
- Urkundenfälschung (§ 267 StGB)Gefälschter Impfausweis
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