Anfängerhausarbeit: K.O.-Tropfen
ZJS 2026, 365 · Strafrecht für Anfänger:innen
Von Boris Burghardt, Damaris Seyoum
In diesem Strafrechtsfall versucht B, zusammen mit seinem Freund A, die Kommilitonin E mit K.O.-Tropfen zu betäuben und kompromittierende Fotos anzufertigen, um sie zu demütigen. Durch eine Verwechslung wäre beinahe die Schwester S zum Opfer des Angriffs geworden, der jedoch im letzten Moment verhindert wird. Einige Wochen später kommt es infolge emotionaler Verzweiflung zu einem Angriff mit einem Messer durch B auf E. Schwerpunktmäßig werden Fragen zur Qualifikation von K.O.-Tropfen als gefährliches Werkzeug, zur Behandlung eines error in persona bei der Rücktrittsprüfung sowie zum Vorliegen niedriger Beweggründe bei einer Trennungstötung aufgeworfen.
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- Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGBDas Leben gefährdende Behandlung (§ 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB) (Einführung)
- Täterschaft und TeilnahmeVerbrechensverabredung auch ohne Haupttäter?
- Täterschaft und TeilnahmeRücktritt von versuchter Anstiftung – Vollentsorgungsfall
- Täterschaft und TeilnahmeBeteiligung an einem Unterlassungsdelikt
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