Peter Collin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Nach dem Jurastudium an der Humboldt-Universität zu Berlin und Referendariat promovierte er 1999 zur preußischen Staatsanwaltschaft. Berufliche Stationen waren eine Anwaltskanzlei, ein Wirtschaftsunternehmen sowie der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und europäische Verwaltungsgeschichte der Universität Greifswald, wo er sich 2008 habilitierte und als Lehrbeauftragter tätig ist. Collin leitet seit 2012 ein Teilprojekt im LOEWE-Schwerpunkt zur Konfliktlösung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Rechts- und Verwaltungsgeschichte, Verwaltungsorganisation sowie Verwaltungswissenschaft.
Klausuren
2 KlausurenHäusliches Betretungsverbot
Im Sachverhalt erteilt die Polizei nach einer häuslichen Auseinandersetzung ein zehntägiges Rückkehrverbot gegen M. Dieser möchte nach Ablauf der Maßnahme feststellen lassen, dass das polizeiliche Betretungsverbot rechtswidrig war und zieht vor das Verwaltungsgericht. Geprüft werden die Rechtmäßigkeit der Maßnahme sowie die Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage.
Die Stadt und der Müll
Die Klausur thematisiert die Gebührenerhöhung und die differenzierenden Gebührensätze für die Müllentsorgung in einer kreisfreien Stadt. Zu prüfen ist insbesondere die Rechtmäßigkeit der §§ 5 und 10 der Gebührensatzung angesichts des Kostendeckungsprinzips und des Gebots der Leistungsäquivalenz. Grundlage ist das Kommunalabgabenrecht unter Berücksichtigung eines Landes-Ausführungsgesetzes zum Kreislaufwirtschaftsgesetz.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Dr. Peter Collin prüfen besonders häufig Die Merkmale des Verwaltungsakts (1×), Die öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde (1×), Grundlagen (1×), Kommunale Satzungen (1×), Landesrecht (bundeslandspezifisch) (1×) und Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage (1×).