Björn Steinrötter ist deutscher Rechtswissenschaftler und Professor für Bürgerliches Recht, IT-Recht und Medienrecht an der Universität Potsdam. Zudem ist er dort Co-Direktor der Forschungsstelle „Geistiges Eigentum – Digitalisierung – Wettbewerb“ und arbeitet zusammen mit Christian Czychowski und Tobias Lettl. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich des Zivilrechts sowie der Schnittstellen von Recht und Digitalisierung, insbesondere im IT- und Medienrecht.
Klausuren
Examensübungsklausur: Auf’s falsche Pferd gesetzt
Im ersten Teil der Klausur verlangt die Krankenkasse des verletzten Jungreiters H von Pferdeeigentümerin E die Erstattung der Heilbehandlungskosten nach einem Unfall mit dem Pferd im Rahmen einer Reitbeteiligung. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Tierhalterhaftung, zur Auslegung des Tierhalterbegriffs bei Reitbeteiligung, zur Haftungsfreistellung sowie zum gesetzlichen Forderungsübergang und möglichem Mitverschulden. Im zweiten Teil fordert Käufer M von E die Rückzahlung des Kaufpreises für einen Sattel, nachdem dieser für sein Pferd ungeeignet und gesundheitsschädlich war. Entscheidende rechtliche Schwerpunkte sind die Gewährleistung beim Kauf von Reitzubehör, die Fristsetzung und das Vorliegen von Haftungsausschlüssen.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Björn Steinrötter prüfen besonders häufig Nicht oder nicht wie geschuldete Leistung, §§ 280 Abs. 1, 3, 281 BGB (Leistungsstörungsrecht) (1×), Rücktritt (1×) und Schadensersatz statt oder neben der Leistung (Leistungsstörungsrecht) (1×).