Alexander Graser ist deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an der Universität Regensburg. Dort ist er Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Politik mit besonderem Schwerpunkt auf europäisches und internationales Recht sowie Rechtsvergleichung. Graser wurde 1970 in Bonn geboren. Seine Forschung umfasst insbesondere Schnittstellen zwischen Recht, Politik und internationalen Beziehungen.
Klausuren
2 KlausurenThor für Deutschland
Thor, ein 15-jähriger Schüler, nimmt aus politischen Gründen während der Unterrichtszeit an Demonstrationen teil und wird deshalb von seiner Schule sanktioniert. Die Klausur prüft Konflikte zwischen Schulpflicht und Grundrechten wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit sowie das Gleichheitsrecht und die behördliche Ermessensausübung. Zudem werden verfassungsprozessuale Fragen, insbesondere zur Verfassungsbeschwerde und zum einstweiligen Rechtsschutz beim Bundesverfassungsgericht, thematisiert.
So eine Art kalter Kaffee?
Die Klausur behandelt primär die unionsrechtlichen Grundfreiheiten, insbesondere die Warenverkehrsfreiheit, und prüft am Beispiel eines nationalen Verkaufsverbots für Energiegetränke dessen Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht. Zusätzlich werden Kompetenzen- und Zurechnungsfragen sowie unionsrechtliche Verfahrensarten wie das Vorabentscheidungs- und Vertragsverletzungsverfahren aufgegriffen.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Alexander Graser prüfen besonders häufig Europäische Integration (1×), Gleichheitsrecht (Art. 3 GG) (1×), Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG) (1×), Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG) (1×) und Weitere Rechtsgebiete (1×).