Uwe Kischel ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der Universität Greifswald. Geboren 1964 in Marl, widmet er sich insbesondere Fragen des öffentlichen Rechts, des Europarechts sowie der rechtsvergleichenden Forschung. Seine akademische Karriere zeichnet sich durch die Verbindung verschiedener rechtswissenschaftlicher Disziplinen aus.
Klausuren
Übungsfall: Laserkampf
Der Fall betrifft einen Unternehmer, O, der in einer Halle in Greifswald das sogenannte Laserkampf-Spiel für volljährige Teilnehmer anbietet. Nachdem Beschwerden eingegangen sind, untersagt ihm der Oberbürgermeister mit Bescheid den Betrieb von Spielen, die ein Töten von Menschen simulieren, unter Berufung auf öffentliche Sicherheit, Ordnung und die Menschenwürde. O legt hiergegen Widerspruch ein, argumentiert unter anderem mit der Ablehnung eines Verbots durch den Bundestag und wirft willkürliche Maßstabsbildung vor. Zentrale rechtliche Schwerpunkte sind das Gefahrenabwehrrecht, die vorbeugende Untersagung von Spielabläufen unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die verfassungsrechtliche Bedeutung der Menschenwürde und die Bindung der Verwaltung an die Gesetzgebung.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Uwe Kischel prüfen besonders häufig Allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) (1×), Ausführung der Gesetze durch die Verwaltung (1×) und Leben (Art. 2 Abs. 2 S. 1 Alt. 1 GG) (1×).