Maximilian Haedicke ist deutscher Rechtswissenschaftler und seit April 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Geistiges Eigentum am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Freiburg. Seine akademische Laufbahn konzentriert sich auf das Recht des geistigen Eigentums. Seit Juni 2023 ist er zudem Richter am Einheitlichen Patentgericht, das europaweit für Patentstreitigkeiten zuständig ist. Haedickes Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich Patent- und Wirtschaftsrecht.
Klausuren
2 KlausurenGhostwriter und Weltpolitik
Die Klausur behandelt verschiedene zivilrechtliche Anspruchsgrundlagen rund um die Veröffentlichung privater und vertraulicher Äußerungen durch einen Ghostwriter, insbesondere das allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie den Auftrag im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Politiker, Verlag und Ghostwriter. Zu prüfen sind Unterlassungs-, Herausgabe- und Entschädigungsansprüche sowohl zu Lebzeiten als auch nach dem Tod des Betroffenen.
Geistiges Eigentum und Kartellrecht: Übungsfall: Patentkriege und der FRAND-Einwand
Der Fall beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Geistigem Eigentum – insbesondere Patentrecht – und dem Kartellrecht am Beispiel von 'Patentkriegen' und dem sogenannten FRAND-Einwand. Im Fokus dürfte die Durchsetzung von Patentansprüchen im Lichte kartellrechtlicher Schranken sowie die Verpflichtung zu fairen, angemessenen und nichtdiskriminierenden Lizenzbedingungen stehen.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Prof. Dr. Maximilian Haedicke prüfen besonders häufig Allgemeines Rechtsschutzbedürfnis (1×), Auftrag, §§ 662ff. BGB (1×) und Vermächtnis (1×).