Karsten Schneider (* 1976) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und lehrt am Karlsruhe Institute of Technology. Mit seiner akademischen Tätigkeit trägt er zur rechtswissenschaftlichen Forschung und Ausbildung bei. Seine Schwerpunkte und Forschungsfelder sind aus den verfügbaren Quellen nicht näher ersichtlich.
Klausuren
1 KlausurÜbungsfall: Meldeauflagen und „Gefährderanschreiben“ als polizeiliche Präventivmaßnahmen gegen Hooligans
Im Mittelpunkt des Falls steht der 23-jährige H, der wegen früherer einschlägiger Verfehlungen als gewaltbereiter Fußballfan gilt. Die Polizei ergreift gegen ihn im Vorfeld eines internationalen Fußballspiels präventive Maßnahmen, darunter eine Meldeauflage und ein sogenanntes Gefährderanschreiben, um mögliche Ausschreitungen und seine Ausreise zu verhindern. Es geht um die Rechtmäßigkeit und Voraussetzungen polizeilicher Präventivmaßnahmen gegen sogenannte Gefährder im Umfeld von Fußballveranstaltungen. Wesentliche Schwerpunkte sind das Gefahrenabwehrrecht, insbesondere die Anwendung polizeirechtlicher Generalklauseln, die Überprüfung von Meldeauflagen und die rechtliche Einordnung von Gefährderanschreiben im Lichte grundrechtlicher Vorgaben.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Dr. Karsten Schneider prüfen besonders häufig Gefahr für polizeiliche Schutzgüter (1×), Polizeiliche Generalklausel (§ 8 Abs. 1 PolG NRW) (1×) und Weitere Maßnahmen (Versammlungen unter freiem Himmel) (1×).