Frank Zieschang, geboren 1963 in Köln, ist deutscher Jurist und Professor für Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Als Hochschullehrer ist er in der Lehre und Forschung tätig.
Klausuren
3 KlausurenAnfängerklausur – Strafrecht: Missglückte Pläne
Die Klausur behandelt die strafrechtliche Bewertung missglückter Pläne mit Schwerpunkt auf dem Versuch und Rücktritt. Studierende analysieren typische Anfängerprobleme zum subjektiven Tatbestand sowie zur Täterschaft und Teilnahme im Allgemeinen Teil des Strafrechts. Die Aufgaben fördern das Verständnis der Voraussetzungen und Grenzen des Versuchs im deutschen Strafrecht.
„Plagiat mit Todesfolge“
Die Klausur behandelt die strafrechtliche Bewertung mehrerer Handlungen der Alexandra (A), darunter das Fälschen von Studienleistungen, eine versuchte Anstiftung zum Diebstahl und eine Freiheitsberaubung mit Todesfolge. Im Mittelpunkt stehen die Prüfung von Vermögensdelikten, die versuchte Anstiftung, sowie die rechtliche Einordnung der Freiheitsberaubung, welche zu schweren Verletzungen und letztlich zum Tod des Opfers führt.
Urkundentricks
Die Klausur behandelt verschiedene strafrechtliche Delikte rund um Urkundentricks. Im Mittelpunkt stehen Betrugstatbestände im Zusammenhang mit dem Verkauf wirkungsloser Schlankheitsmittel, Urkundenfälschung bei der Manipulation einer Gewichtskontrollkarte sowie mittelbare Falschbeurkundung beim Antrag auf einen Ersatzführerschein. Die Strafbarkeit der Beteiligten ist umfassend nach dem StGB zu prüfen.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Professor Dr. Frank Zieschang prüfen besonders häufig Versuch und Rücktritt (2×), Mittelbare Falschbeurkundung (§ 271 StGB) (1×), Betrug (§ 263 StGB) (1×), Diebstahl (§ 242 StGB) (1×), Diebstahl mit Waffen, Banden- und Wohnungseinbruchdiebstahl (§ 244 StGB) (1×), Freiheitsberaubung, § 239 StGB (1×), Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGB (1×) und Mord, § 211 StGB (1×).