Christoph Weber ist Professor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Geboren 1958 in Paris, leitet er dort einen Lehrstuhl und widmet sich vor allem den Bereichen des Zivilrechts und Arbeitsrechts. Seine wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf die Analyse und Vermittlung dieser juristischen Fachgebiete.
Klausuren
3 Klausuren»Klimaprotest vor dem Landtag«
Die Examensklausur spielt vor dem Bayerischen Landtag und handelt von einer von Klimaaktivist:innen geplanten Demonstration im befriedeten Bezirk. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragestellungen des Versammlungsrechts, speziell das Spannungsverhältnis zwischen Versammlungsfreiheit und deren Beschränkbarkeit, sowie verwaltungsverfahrensrechtliche und vollstreckungsrechtliche Problemstellungen.
Verbummelter Vertragsschluss beim Grundstückskauf
Die Klausur behandelt die Wirksamkeit eines Grundstückskaufvertrags, bei dem die Annahmefrist formularmäßig auf mehrere Monate festgelegt wurde. Zu prüfen ist insbesondere, ob ein Vertragsschluss wirksam erfolgte, die Klausel einer AGB-Kontrolle standhält und welche Ansprüche im Falle des Nichtzustandekommens des Vertrags bestehen, etwa wegen condictio indebiti oder cic.
Eine halb so schlimme Täuschung
Ein Käufer erwirbt ein Grundstück zu einem überhöhten Preis, da der beauftragte Makler fälschlich behauptet, es handele sich um Bauland. Nachdem der Käufer von der Täuschung erfährt, berät sein Anwalt zur Möglichkeit einer Kaufpreisanpassung oder Rückabwicklung. Die klausurtypisch im Anwaltstil aufgebaute Aufgabe legt den Schwerpunkt auf die zivilrechtliche Überprüfung von Ansprüchen und Gestaltungsrechten in diesem Kontext.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Prof. Dr. Christoph Weber prüfen besonders häufig AGB (1×), Angebot und Annahme (1×), Formfreiheit und Grenzen (1×), Maßnahmen (Versammlungen unter freiem Himmel): Verbot, Auflage und Auflösung (1×), Polizeifestigkeit der Versammlung (1×) und Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG) (1×).