Johann Gerhard Christian Thomas (1785–1838) war ein deutscher Politiker und Rechtshistoriker aus Frankfurt am Main. Er wirkte im frühen 19. Jahrhundert und verband seine politischen Tätigkeiten mit einer Auseinandersetzung rechtshistorischer Fragestellungen. Sein Wirken fällt in eine Zeit bedeutender gesellschaftlicher und rechtlicher Umbrüche in Deutschland.
Klausuren
2 KlausurenDie 'durchgeknallte Frau'
Die Klausur beschäftigt sich mit der grundrechtlichen Prüfung im Kontext einer ehrverletzenden journalistischen Meinungsäußerung über eine Politikerin. Schwerpunkte sind das Allgemeine Persönlichkeitsrecht, die Meinungsfreiheit und deren mittelbare Drittwirkung, sowie die praktische Konkordanz zwischen diesen Grundrechten. Zudem ist die Erfolgsaussicht einer Urteilsverfassungsbeschwerde zu prüfen, nachdem eine zivilgerichtliche Klage gescheitert ist.
Verlegung einer politischen Versammlung am »Holocaust-Gedenktag«
Im Fall wird die Rechtmäßigkeit einer von der Stadt verfügten Verlegung einer politischen Versammlung am Holocaust-Gedenktag untersucht. Im Zentrum stehen versammlungsrechtliche, gefahrenabwehrrechtliche und verfahrensrechtliche Fragen, insbesondere der Begriff der öffentlichen Ordnung und die Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage.
Häufige Schwerpunkte
Die Klausuren von Christian Thomas prüfen besonders häufig Maßnahmen (Versammlungen unter freiem Himmel): Verbot, Auflage und Auflösung (1×), Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG) (1×), Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 GG) (1×), Schutz vor Ausbürgerung und Auslieferung (Art. 16 GG) (1×), Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG) (1×) und Zulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage (1×).